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Philippine Cultural Institute e.V. Frankfurt Tätigkeitsbericht -der Anfang (10 Jahre Verein von 1981 - 1991) ____________________________________________________________________ Ein Verein ist eine zum Leben erweckte Idee. Der Verein bekommt ein Eigenleben, dass bald von den Vorstellungen seines Schöpfers abweichen und sogar diesen zuwiderlaufen kann. Die Mitglieder sind hierbei die Zellen, neue Mitglieder bedeuten Wachstum, ausscheidende Mitglieder lassen den Verein noch lange nicht sterben. Dies hat sich auch im nunmehr 10-jährigen Leben des PCI so abgespielt. Das PCI ist ein Fünfmonatskind. Am 27.08.1980 gegründet wurde das PCI am 23.01.1981 in das Frankfurter Vereinsregister eingetragen; dies war also die Geburtsstunde. Die Geburt wurde in den Folgemonaten in der Presse bekanntgemacht. Zu Beginn fanden nur wenige Treffen der Mitglieder statt (immerhin mehr als 7). Aber noch im Juli 1981 wurde schon ein Berg Frankfurts, der Monte Scherbelino, mit philippinischer Volksmusik vertraut gemacht. Noch 1982 blieb der Verein klein, doch der Treffen wurden mehrere, hierunter der Valentinstag im Februar - auch in den Folgejahren -. Die Themen bewegten sich stets um die unterschiedlichen Mentalitäten der Filipinos und der Deutschen. Während an dem Vereinsbaby noch philippinische Krankenschwestern Interesse zeigten, taten diese sich bald mit dem deutschen Vereinsleben schwer und kamen selten. Der Verein wurde zum Forum für integrationswillige Filipinos und deren um Verständnis ringenden Partnern. 1983 wurde zunächst am 1. Freitag, ab 1984 am 2. Freitag, eines jeden Monats der PCI-"Stammtisch" eingerichtet, der durch die dort gehaltenen gehaltvollen Vorträge, Volkstanz, Volksliedern und anderen künstlerischen Darbietungen nicht mehr aus dem Leben des Vereins wegzudenken und auch zum Kristallisationspunkt zwischen den Mitgliedern geworden ist, die auf diese Weise manche Hilfestellung für ihr tägliches Leben erhalten. Weihnachts- oder Nikolausfeiern wurden jeweils ein schöner Jahresabschluß. 1984 fand eine Fahrt des PCI zur Rizal-Gedächtnisstätte in der Nähe von Heidelberg statt. Die Stätten seines Wirkens in Heidelberg wurden (auf-) gesucht. 1985 Ab 1985 wurden die Bereiche des PCI noch vielfältiger, weil Pater Emilio Santos durch den PCI Messen im Kolpinghaus las. Ab 1986 wurden Busfahrten, um die nähere Umgebung (Würzburg, Main, Rhein, Mosel, Holiday Park, Nordhessen, Gießen usw.) kennenzulernen, für die Filipinos organisiert. Zu den neu entstandenen deutsch-philippinischen Vereinen in der Nachbarschaft hielt das PCI gute Verbindung, so dass die Feiern zum philippinischen Unabhängigkeitstag 1988-1990 gemeinsam begangen werden konnten. Weitere regelmäßige Veranstaltungen über den "Stammtisch" waren/sind in der letzten Zeit der Tagalogunterricht in 1989/1990 für Deutsche (durch Frau Bardel und Frau Nau) und der Fortgeschrittenen-Deutsch-Unterricht für Filipinos (Herr Bernd Hübner) im Philippine Center, Frankfurt. Verstärkung erhoffen wir auch durch das von der Caritas getragene Philippine Center in Frankfurt, dass sich mit den religiös-sozialen Fragen der hier lebenden Filipinos stärker auseinandersetzen will. Der Vorstand in diesen Jahren: 1981 - 1991 Herr Rolf-Dieter Paleit, Präsident, 1982 - 1987 Herr Heinrich Wagner, Vizepräsident, 1987 - 1989 Herr Wolfgang Hatton, Vizepräsident, 1989 - 1991 Herr Christian Bardel, Vizepräsident, 1982 - 1991 Frau Violeta Gozos, Schatzmeister, 1982 - 1986 Frau Catherine H. Bello, Kulturreferentin 1986 - 1988 Frau Donna Hess-Ledda, Kulturreferentin, 1988 - 1991 Herr Manfred Kersten-Sayson, Kulturreferent. |